Berlin zeichnet
Bericht der Klasse 7a - Besuch der Ausstellung „Berlin zeichnet“
Am 10. März 2011 besuchte die Klasse 7a mit unserer Lehrerin Frau Vogler eine Ausstellung zum Thema „ Berlin zeichnet“ in der Dominikanerkirche. Nach einem Rundgang bildeten wir 6 Gruppen, jede bearbeitete ein Bild auf unterschiedliche Weise.
Zu einem Bild von Hanns Schimansky entwickelte unsere Gruppe eine Performance. In kleinen Bewegungen stellten wir pantomimisch Figuren nach und präsentierten vor den Mitschülern unsere Darstellung.
Die Bilderreihen von H. Schimansky kosten ca. 20 000 €. Manche Bilder sehen wie ein Stacheldraht aus.
(Philipp, Patrick, Dennis, Gökhan und Jan)
Wir beschrieben die Wirkung und die Gefühle des Bildes von Amelie von Wulffen. Es wirkt düster und sehr dunkel. Es kamen Angstgefühle auf. Wir lernten hier, dass es ein Bild im Bild ist.
Die Künstlerin zeigt das Wohnzimmer ihrer Großeltern. Es sind Erinnerungen an ihre Kindheit. Amelie von Wulffen malt oft Porträts.
(Jule, Zilan, Hanna, Rosario und Leonie)
Aus dem Bild von Jonathan Meese zeichneten wir einen Ausschnitt genauer und deutlicher. Nur ein Bleistift und kein Radiergummi durften benutzt werden. Danach stellten wir der Klasse unsere Zeichnung vor.
Das Bild von J. Meese sieht merkwürdig aus. Es zeigt Gott mit einem Kreuz und den Teufel mit Hörnern. Ein großer Gegensatz!
(Leon, Bekir, Lennart und Victoria)
Unsere Gruppe schaute sich ein Bild von Yehudit Sasportas an. Wir schrieben dazu ein Gedicht oder ein Märchen.
Die Darstellung des Bildes ist in schwarzer Farbe auf weißem Hintergrund gestaltet. Es spiegelt sich auf einer Pfütze im dunklen Wald der Himmel wieder.
Der Morgen bricht an.
Der Himmel ist hell.
Das Wetter ist schön.
Doch im Wald ist es dunkel!
Auch wenn einige Bäume noch nackt sind,
Dringt das Licht trotzdem nicht durch die Äste.
Gedicht von Anna
Der geheimnisvolle Wald
Es war einmal ein Mädchen, das wollte Pilze sammeln. Der Wald wurde immer dunkler. Da sie nichts mehr sehen konnte, fiel sie über einen Baumstamm und verlor ihr Bewusstsein.Als sie aufwachte, war es schon Nacht. Seltsame Geräusche hörte sie auf einmal. Vor Angst stand sie auf und suchte den Waldrand. Aber den Weg nach draußen fand sie nicht, obwohl der Himmel zu sehen war.
Märchen von Albiana und Sophie
Wir „stimmten“ uns auf ein Bild von Brigitte Waldach ein, auf dem sich zwei Personen aus dem Weg gehen. Um Töne, Klänge und Geräusche zu erfinden, benutzten wir Gegenstände, die wir vor Ort fanden. Unsere Geräusche im Wald konnten die Klassenkameraden „hören“.
Die roten Schriften sind Gedanken, die an die RAF – eine Terrorgruppe – erinnern.
Beritan, Peter, Mustafa, Alex und Patrick
Das Bild von Wolfgang Petrick zeigt Schreckliches: Wölfe umkreisen eine Frau. Sie hat große Angst getötet zu werden.

Danach gestalteten wir unsere eigene Horrorgeschichte: ein gruseliges Bild mit gruseligen Albträumen. Tim zeichnete einen Stundenplan, in dem täglich in jeder Stunde ein Test geschrieben wird. Ömers schlimmster Albtraum ist eine große Schlange mit einem Streifenhörnchenkopf. Unseren Mitschüler erzählten wir dann von unseren Gefühlen.
Tim, Ömer, Jesse, Aylina und Jasmin
Danach freuten wir uns über eine Frühstückspause.

Anschließend stellten wir uns in einem zweiten Projekt „Zeichnen“ im Kreis auf. Wir erhielten einen Bleistift und großes, festes Zeichenpapier. Nach unterschiedlichen Vorgaben sollten vier Bilder gestaltet werden.
- Versteckt unter einem Bettlaken lagen verschiedene Dinge z.B. eine Sonnenbrille oder ein Stift. Jeder durfte seinen Gegenstand anfassen aber nicht sehen. Wir fertigten danach eine Zeichnung an.
- Unser Objekt durften wir uns nun genau ansehen und auf das ganze zweite Blatt zeichnen.
- Auf der nächsten Seite zeichneten wir mit unserer „schwächeren“ Hand, die meisten mit links!
- Nun kannten wir unseren Gegenstand ganz gut und fertigten zuletzt eine Skizze in nur 10 Sekunden an!

Zum Abschluss schauten wir uns die Zeichnungen unserer Mitschüler an. Die guten Ergebnisse erstaunten und überraschten uns positiv.




